NFS-Probleme bei altem NAS und Ubuntu oder Debian beheben (Synology mit altem DSM)

Vor einiger Zeit kaufte ich mir über eBay günstig eine gebrauchte Synology DiskStation DS509+, also ein NAS (Network Attached Storage) für fünf Festplatten.

Auf meinem PC (Ubuntu) sind die diversen Ordner über NFS (Network File System) in der fstab eingetragen, werden dementsprechend beim Start gleich eingebunden und sind lokal verfügbar. Bis vor einer Weile lief das auch alles super so. Bis zu einem Distributionsupgrade. Seitdem meckert NFS mit folgender Fehlermeldung:

NFS: nfs4_discover_server_trunking unhandled error -22. Exiting with error EIO

Ich vermutete, dass es an der völlig veralteten Version des DiskStationManagers (DSM, das Betriebssystem der DiskStation) handelt, dessen NFS-Version nicht mehr mit modernen Betriebssystemen kompatibel ist. Leider werden die alten Geräte nicht weiter mit Updates versorgt.
Ich habe mich nun bereits länger nicht mehr mit diesem Problem beschäftigt, da ich die DiskStation im Grunde genommen am PC nicht wirklich nutze, heute stolperte ich aber durch Zufall über die Lösung, als ich für die Einrichtung eines anderen Gerätes etwas zu NFS recherchierte: Es gibt eine Mountoption „nfsvers“, mit der die Version des zu nutzenden NFS-Protokolls gewählt werden kann. Gibt man „nfsvers=2“ als Mountoption an, lässt sich der entfernte Ordner wieder mounten.

fstab Einträge für NFS-Laufwerke auf der Diskstation
fstab Einträge für NFS-Laufwerke auf der Diskstation

Piwik ist jetzt Matomo

Relativ überraschend hat sich die bekannte freie Analytics-Software Piwik umbenannt und trägt nun den Namen Matomo. Wer die bisherige Webadresse des Projekts (piwik.org) ansteuert, wird bereits auf matomo.org umgeleitet.

Zu den Gründen schreibt Projekt-Maintainer Matthieu Aubry:

After an epic 10 year journey creating and perfecting the best open digital analytics solution, we felt it was a good time to refresh our brand to reflect how far we have come and to reaffirm our vision:
To create, as a community, the leading international open source digital analytics platform, that gives every user full control of their data.

Im oben verlinkten, erklärenden Blogeintrag steht weiter, dass man mit der Umbenennung sicherstellen will, dass niemand sonst den Namen der Software nutzt. Der Name Matomo soll nun von Anfang an geschützt werden, um dann für immer der Markenname der Open-Source-Software zu bleiben.

In einem Tweet (französisch) schreibt Aubry, dass es eine weitere Firma gibt, die den Namen Piwik nutzt, jedoch mit der Software nicht in Verbindung steht.

Außer des Namens wird sich am Projekt nichts ändern. Die erste „Piwik“-Version, die den Namen Matomo trägt, wird 3.3.0 sein.

1&1: Mit Vertrags-Upgrade Geld sparen und Leistung erhöhen

Ich möchte mal schnell meine Erfahrungen mit 1&1 niederschreiben, vielleicht hilft der kleine Anstoß ja jemanden.

Wir sind seit nun ungefähr 2 Jahren Kunde bei 1&1, bisher mit der Doppelflat 50.000, also DSL mit 50mbit und Festnetz-Flat. Mit der Leistung bin ich bisher durchweg zufrieden, von den 50mbit kommen etwa 48-49mbit an und es gibt keine Drosselung bei hohem Durchsatz (was bei vielen anderen Anbietern inzwischen der Fall ist). Der Vertrag war damals einer der günstigsten und kostet inzwischen 39,99€ im Monat (die ersten 12 Monate waren erheblich günstiger).

Da die zwei Jahre nun fast um waren, kam ich vor ein paar Wochen auf die Idee, mal nachzusehen, was die Firma inzwischen für Verträge anbietet und stellte fest, dass 100mbit mit Festnetz-Flat aktuell für 19,99€ in den ersten 12 Monaten und 34,99€ in den nächsten 12 Monaten verfügbar ist. Auf Nachfrage beim Twitter-Team von 1&1 bot man mir im Zuge der Vertragsverlängerung diesen Tarif zu Neukunden-Konditionen an. Es gibt zwar eine einmalige Pauschale von knapp 60€, dafür bekomme ich dann die doppelte Leistung zu einem geringeren Preis.

Ich habe übrigens noch den Homeserver Speed+ dazu bestellt, eine Fritz!Box 7590 für 4,99€ über die letzten 12 Monate, also knapp 60€ insgesamt und damit deutlich günstiger als ein normaler Kauf. Das ist übrigens keine Miete, sondern quasi ein Ratenkauf.

Es kann sich also durchaus lohnen, mal nach besseren Verträgen zu schauen und mit dem Kundenservice zu sprechen.