Fahrgeschäfte mitgeschnitten – Weihnachtsmarkt am Alexa Berlin 2015

Wir waren in diesem „Winter“ auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin zwischen Jannowitzbrücke und dem Alexa-Einkaufscenter und haben uns dort unter anderem von zwei der wohl auffälligsten Fahrgeschäfte durchschütteln lassen: Zuerst haben wir die ziemlich große Schleuder besucht, die relativ zentral auf dem Markt steht und deren Name mir auch nicht mehr einfällt, danach (am nächsten Tag) das Fahrgeschäft „Propeller – No Limit„.

Ersteres Fahrgeschäft besteht aus einem vertikal stehenden Arm, der in der Mitte gelagert ist. An beiden Seiten des Armes befindet sich eine „Gondel“ mit zwei Sitzreihen, die mit dem Rücken zueinander angeordnet sind. Der Arm dreht sich während der Fahrt gefühlt ziemlich schnell und schleudert die Fahrgäste im Kreis herum. Dabei dreht sich auch die Gondel, man fliegt also mal rückwärts, mal kopfüber und mal vorwärts.

Für den Gravitationssensor meines Smartphones sah die Fahrt so aus:

Gravitation im ersten Fahrgeschäft
Gravitation im ersten Fahrgeschäft

Zu beachten ist, dass die Zeitachse nicht aus Sekunden oder Millisekunden besteht, sondern aus Messpunkten. Diese sind allerdings gleichmäßig, daher stimmt das schon so.

Das zweite Fahrgeschäft, wie schon geschrieben der Propeller besteht ebenfalls aus einem Arm, der fast vertikal angebracht ist. Es gibt nur an einer Seite des Armes ein Kreuz, an dem sich vier Gondeln mit je 4 Sitzplätzen (jeweils zwei nebeneinander) befinden.
Auch hier rotiert der Arm, das Kreuz, an dem die Gondeln hängen dreht sich und die Gondeln selbst rotieren ebenfalls. Als Gravitations-Diagramm sieht das dann etwas verrückter aus:

Gravitation im zweiten Fahrgeschäft
Gravitation im zweiten Fahrgeschäft

Lässt man die Diagramme mal außen vor, kamen sowohl meine Frau, als auch ich zum Schluss, dass das erste Fahrgeschäft körperlich anstrengender war, obwohl bei beiden die Werte etwa im gleichen Rahmen liegen und das zweite deutlich mehr Bewegung hat.

Vielleicht war das auch der Punkt: Im ersten Fahrgeschäft hatten wir prinzipiell nur vertikale Bewegungen, Arm und Gondel bewegten sich ja auf den selben zwei Achsen. So flog man dann also mal mit dem Bauch voraus Richtung Boden, mal mit dem Kopf nach oben, mal nach unten.
Im Propeller war die Bewegung dreidimensional, weil das Kreuz sich ebenfalls drehte. Ich hatte das Gefühl, dass so viele Kräfte gleichzeitig auf mich einwirkten, dass ich im Grunde genommen nicht so stark hin und her gedrückt wurde, wie im ersten Fahrgeschäft.

4 Gedanken zu „Fahrgeschäfte mitgeschnitten – Weihnachtsmarkt am Alexa Berlin 2015“

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