Kodi-Menüs unter Debian anpassen

Kodi ist der neue Name des altbekannten und beliebten Xbox Media Player und später Xbox Media Center (XBMC). Da der Name nicht mehr Programm ist und die Mediacenter-Software vermutlich auf mehr Raspberrys läuft, als auf Xboxen (und wegen rechtlicher Bedenken) wurde es umbenannt und schaut man die vor- und nachweihnachtliche Berichterstattung großer Techblogs an ist Kodi wohl inzwischen populärer als die nativen Betriebssysteme der Smart-TVs.

Auch wir haben einen Raspberry Pi an unserem Fernseher, auch auf diesem ist neben Debian das Kodi Mediacenter installiert.
Aus einem gewissen Grund (nach dem „Verlassen“ von Kodi landet man nicht wieder im Desktop, sondern im nirgendwo, der XServer ist aus) wollte ich ein bestimmtes Menü von Kodi ändern, fand aber nicht so recht weiterhelfende Dokumentation. Da ich mir dann alles zusammensuchte, hier meine „Lösung“:

Die Menüs werden in XML-Dateien „formatiert“, die unter Debian mit dem Kodi-Skin Confluence in /usr/share/kodi/addons/skin.confluence/720p/ liegen. Das „Verlassen-Menü“ wird in der Datei „DialogButtonMenu.xml“ definiert, hier habe ich einfach die Buttons 2-7 auskommentiert, im Ergebnis sieht das dann so aus:

Kodi: Ausschalten Menü verändert
Kodi: Ausschalten Menü verändert

 

Autokorrektur für die Konsole: The Fuck

Klangvoller Name, praktische Erweiterung für die Konsole: thefuck schlägt Korrekturen für falsch eingegebene Befehle auf der Konsole vor und führt diese auf Wunsch auch gleich aus:

Autokorrektur für die Konsole: The Fuck
Autokorrektur für die Konsole: The Fuck

Es ist natürlich auch möglich, einen anderen Alias als „fuck“ für die gewünschte Korrektur zu nutzen, dieser wird in der .bashrc oder der jeweiligen Config-Datei der Shell hinterlegt.

Nazidreck im Stream – Was Google+ mir so als Trendthema empfiehlt

Das fiel mir nun schon öfter auf: Google+ blendet im Stream hin und wieder „Trendthemen“ ein, die nicht aus eigenen Gruppen oder Kreisen stammen. Ich sehe darin nun schon zum bestimmt 5. Male schlimmen Nazidreck wie den oben sichtbaren aus der Gruppe „Wir sind das Pack“.

Übrigens die Kommentare dazu:

Kommentare zum Trendthema
Kommentare zum Trendthema

Passiert das bei euch auch? Ich versuche ja nun wirklich, solchen Müll aus meinem Sichtfeld zu halten (man muss es sich nicht noch freiwillig ansehen) und folge möglichst keinen Menschen, die dieses Vorhaben gefährden, trotzdem habe ich ständig solchen Rotz in meinem Stream.

Raspberry Pi als „Cloud“ oder NAS?

Es geisterte ja heute durch das gesamte Internet und somit auch an mir vorbei: Western Digital plant, eine Vielzahl von Netzwerkspeichern auf Basis einer speziellen WD-Festplatte und einem Raspberry Pi auf den Markt zu schmeißen unter dem klangvollen Namen PiDrive. Das ganze ist derzeit in der Entwicklungsphase bei WDLabs (der aktuelle Stand lässt sich wohl aber in Amerika bereits kaufen) und soll mit OwnCloud ausgeliefert werden.

Ich bin ja ein großer Fan des Raspberry Pi und habe privat einen Raspberry Pi B, B+ und seit neuestem auch einen Raspberry Pi 2 B als Mediacenter. Die Dinger machen sich echt gut, sei es als 24/7 Monitor-Device, als Bastelgerät für SPS-Spielereien oder Modbus-Erweiterung derselben für Aufgaben, die ein Linuxrechner einfach besser hin bekommt.

Allerdings fingen schon beim Lesen der Überschriften bei mir die Warnlichter an zu leuchten: Der Netzwerkadapter (10/100 MBit/s) wird vom USB 2.0-Controller bereitgestellt. USB 2.0 hat eine theoretische Bandbreite von bis zu 480MBit/s, davon bleiben vielleicht so 400MBit/s tatsächlich übrig. Insgesamt können also über LAN und USB etwa 50MByte/s übertragen werden.
Der Ethernet-Port hat eine Übertragungsrate von 100MBit/s, was etwa 12MByte/s entspricht.

Das reicht natürlich. Für die Sachen, die man mit nem Raspberry Pi so macht: Webcamstream, Bastelcomputer, Mediacenter usw.
Wenn es aber darum geht, Daten im lokalen Netzwerk vorzuhalten, sind 100MBit/s nicht besonders schön. Erst recht nicht, wenn man beispielsweise das Netzlaufwerk auf einem anderen Rechner einbinden will. Da sind die Kapazitätsgrenzen schnell erreicht, vor allem, wenn eventuell zwei Rechner gleichzeitig Daten haben wollen. Wenn man Sachen aus dem Netz läd, ist sowas zu verschmerzen (da wären 100MBit/s ja fast das obere Ende), aber das will man ja eigentlich nicht auf Geräten haben, die im internen Gigabit-LAN Daten vorhalten sollen.

Klar, das Ding kostet auch nicht viel, da kann man nicht viel verlangen. Ich würde aber sagen, dass es einfach das falsche Gerät ist, um ein NAS oder eine Cloud wie OwnCloud bereitzustellen, auf der mehr als nur ein paar MP3 und Urlaubsfotos gespeichert werden (von der Datensicherheit mal abgesehen). Es gibt inzwischen viele andere Anbieter günstiger Mini-Computer, die dann auf andere Bereiche spezialisiert sind.

via: t3n, Heise

Bild: Owncloud